Holzschutz

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Holzzerstörende Insekten

Holzschädlinge machen sich in den meisten Fällen durch das Austreten von Bohrmehl, Erscheinen von Fluglöchern oder gelegentliche Frassgeräusche bemerkbar.

Hausbock (Hylotrupes bajulus)

Hausböcke und ihre Larven bevorzugen verbautes Konstruktionsholz im Dachbereich.

Da er kein Bohrmehl ausstosst, wird er oft nicht bemerkt, ausser er schlüpft oder die Frassgänge werden von anderen Insekten (z.B. Schlupfwespen) benutzt.

Hinweise eines möglichen Befalls durch den Hausbock sind sichtbare, ovale Ausflugslöcher oder Erhebungen an der Holzoberfläche, die den durch die Haut schimmernden Venen eines Menschen gleichen.

Achtung: Die Gefahr durch diesen Holzschädling wird oft dramatisiert. Trotzdem sollten periodische Kontrollen auf Befall durchgeführt werden.  

Erhärtet sich der Verdacht auf einen Befall durch den Hausbock, ist es Zeit, Fachpersonen beizuziehen. Wir unterstützen Sie gerne.

Gemeiner Nagekäfer

Gemeiner Nagekäfer (Anobium punctatum)

Wird umgangssprachlich auch als „Holzwurm“ wegen der Aktivität der Larven bezeichnet.

Aussehen: 3 bis 5 mm lang, hat eine dunkelbraune Farbe und einen ovalen Umriss

Bekannt ist dieser Schädling bei Kunstwerken, Schnitzereien und Antiquitäten aus Holz, die mit kreisrunden 1 bis 2 mm großen Ausfluglöchern übersät sind.

Der Holzwurm macht sich durch den Ausstoss von Bohrmehl bemerkbar. Befallen wird Holz an eher kühlen und feuchten Standorten, wobei Splintholz bevorzugt wird.  

Eine Besonderheit dieses Schädlings ist es, dass das ausfliegende Insekt seine Eier wiederum in das Holz ablegt, aus dem es kommt. Dadurch kommt es zu mehreren Generationsbruten hintereinander, bis das Holz völlig zerstört ist.

Empfehlung: Bevor hier insbesondere im Privatbereich bekämpfende Maßnahmen vorgenommen werden, sollten Sie mit uns sprechen. 

Wir unterstützen Sie gerne mit einer gemeinsamen Begutachtung vor Ort.